Was ist eine SUP-Pumpe? Ein kurzer Überblick

Das Stand-up-Paddling bzw. kurz SUP ist eine Sportart, welche sich in den letzten Jahren vermehrt in Deutschland etabliert hat. Immer mehr Menschen greifen an warmen Sommertagen zu einem SUP-Board und gleiten mit dem richtigen Equipment über das Wasser. Insofern handelt es sich hierbei keinesfalls um eine Aktivität, welche lediglich von Profis vorgenommen wird. Vielmehr eignet sich das Stand-up-Paddling für jedermann, ob erfahren oder nicht, ob alt oder jung.

Ein SUP-Board selber erinnert von der Form her an ein Surfbrett. In der Vergangenheit ist den Sportlern zunehmend aufgefallen, dass es unter Umständen sehr sperrig und anstrengend sein kann, die Bretter zu transportieren. Auch die Lagerung gestaltet sich nicht so leicht, wenn man nicht den nötigen Platz zu Hause hat. Aus diesem Grund wurden immer auch solche SUP-Boards entworfen und hergestellt, welche sich aufblasen lassen. Diese werden kurz auch iSUP-Boards genannt.

Diese sogenannten iSUP-Boards sind besonders praktisch, da sie von jedermann leicht transportiert werden können und sich allgemein die Handhabung einfach viel leichter gestaltet. Allerdings ist man vor der Anwendung stets darauf angewiesen, dass derartige Boards auch vorher mit Luft gefüllt werden. Im Idealfall greift man dabei auf eine sogenannte SUP-Pumpe zurück.

Die verschiedenen Angebote und Arten der SUP-Pumpen wollen wir Ihnen nun im Folgenden vorstellen. Für einen besseren Überblick sollten Sie auf jeden Fall dazu einen Blick in unsere Vergleichstabelle werfen. Dort finden Sie nicht nur übersichtlich viele Angebote zu SUP-Pumpen dargestellt, sondern erkennen auch auf einen Blick die wesentlichen Eigenschaften und Merkmale der Produkte, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Artikel. Zu den maßgeblichen Eigenschaften zählen bei den SUP-Pumpen der Pumpen-Typ, Einzel- oder Doppelhubpumpen, der maximale Druck, die automatische Abschaltung, das Vorhandensein eines Druckbarometers, die Maße und das Gewicht und etwaige Zusätze, wie zum Beispiel die Geeignetheit für das Abpumpen bzw. Absaugen.

Damit Sie diese einzelnen Begriffe und Eigenschaften jedoch auch im Detail nachvollziehen können, haben wir Ihnen die wichtigsten Kriterien, welche Sie vor dem Kauf beachten sollten, in der Kaufberatung übersichtlich zusammengestellt.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, sich zunächst mit den dortigen Informationen auseinanderzusetzen, bevor Sie einen Blick in die Vergleichstabelle werfen. Wenn Sie sich nämlich zuvor mit den maßgeblichen Kriterien auseinandergesetzt haben, wird es Ihnen leichter fallen, nach gewissen Merkmalen konkret suchen zu können und die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten der verschiedenen Angebote wahrnehmen zu können.

Im Anschluss beantworten wir für Sie im Rahmen des FAQs, die am häufigsten gestellten Fragen.

Kaufberatung- auf welche Kriterien Sie vor dem Kauf einer SUP-Pumpe achten sollten

Im Rahmen unserer Kaufberatung listen wir Ihnen die wichtigsten Kriterien auf, welche Sie vor dem Kauf einer SUP-Pumpe kennen müssen. Bevor Sie sich also konkret mit den unterschiedlichen Angeboten im Rahmen der Vergleichstabelle auseinandersetzen, sollten Sie sich mit den verschiedenen Eigenschaften vertraut machen. Dabei hängt die Erfüllung einiger Kriterien auch häufig von Ihren persönlichen Präferenzen ab, sodass Sie sich im Vorfeld am besten schon mit Ihren Wünschen und Vorstellungen auseinandergesetzt haben. Auf diese Weise wird Ihnen der Kauf auch leichter fallen.

Der Pumpen-Typ

Im Hinblick auf den Pumpen-Typ lassen ich zwei verschiedene Modelle herausfiltern. Dabei unterscheidet man im Wesentlichen zwischen einer elektrischen SUP-Pumpe und einer, welche manuell betrieben wird. Jeder Typ bringt jedoch seine Vor- und Nachteile mit sich, welche wir im Folgenden für Sie darstellen.

Die Vorteile einer elektrischen SUP-Pumpe liegen vermutlich auf der Hand. Sie pumpt das SUP-Board ganz von alleine auf. Dies führt also dazu, dass Sie zum einen keine körperliche Kraft in das Aufpumpen investieren müssen und sich zum anderen mit anderen Dingen beschäftigen können.

Allerdings gestaltet sich der Transport häufig schwieriger, weil derartige Pumpen auch über ein höheres Gewicht verfügen. Zudem müssen Sie Abzüge in puncto Flexibilität machen, da Sie für die Inbetriebnahme des Geräts meist einen Zigarettenanzünder. Allerdings verfügt nicht jedes Fahrzeug über einen derartigen Zigarettenanzünder, sodass Sie unter Umständen mit Hilfe von Batterieklemmen, die Autobatterie verwenden müssen. Je nachdem, wo man sich gerade aufhält, kann dies unter Umständen ein Problem darstellen. Außerdem setzt diese Vorgehensweise ein kleines Wissen voraus.

Gelegentlich gibt es auch SUP-Pumpen, welche über einen integrierten Akku verfügen. Dabei sollte man jedoch immer die Laufleistung im Blick haben. In der Regel schaffen die Akkus das Aufblasen von zwei bis drei SUP-Boards.

Eine manuelle SUP-Pumpe kann hingegen jederzeit eingesetzt werden, da sie auf keine Stromquelle angewiesen ist. Zudem sollte nicht unterschätzt werden, dass eine manuelle SUP-Pumpe das Aufblasen und Ablassen der Luft sehr schnell vollziehen kann. Gegebenenfalls geht dies sogar schneller, als mit einer elektrischen Pumpe. Selbstverständlich benötigen Sie hier jedoch einiges an körperlicher Kraft, um das SUP-Board aufzupumpen. Daher kann es hier auch einen wesentlichen Unterschied machen, wie viele Boards tatsächlich aufgepumpt werden sollen.

Doppelhub und Einzelhub

Die Kriterien Doppelhub und Einzelhub werden nur dann relevant, wenn Sie sich für ein manuelles Modell entschieden haben.

Eine Doppelhub-Pumpe zeichnet sich dadurch aus, dass bei jeder Bewegung Luft in das SUP-Board befördert wird. Also sowohl beim Herunterdrücken, als auch beim Hochziehen des Griffs, wird das Board mit Luft gefüllt, was den Prozess deutlich verkürzt.

Allerdings sollte man dabei bedenken, dass diese Vorgehensweise auch deutlich mehr Kraft beansprucht. Menschen, welche zudem unter Probleme im Rückenbereich leiden, sollten insbesondere bei dem Hochziehen des Griffs aufpassen, dass sie stets eine gute Haltung bewahren.

Damit man das Ganze also flexibler gestalten kann, kann es sich lohnen auf eine manuelle SUP-Pumpe zurückzugreifen, welche nicht nur über einen Doppelhub, sondern auch über einen Einzelhub verfügt. Auf diese Weise lassen sich diese zwei Varianten nämlich individuell einstellen und man kann als Anwender selber entscheiden, für welche Alternative man sich in dem jeweiligen Moment entscheiden möchte.

Der maximale Druck

Der maximale Druck liegt bei den meisten Angeboten zwischen 1 bar bzw. 14,6 psi und 1,4 bar bzw. 20 psi. Einige Hersteller bieten jedoch auch Modelle bis zu 1,7 bar oder bis zu 30 psi an.

Mit steigender Größe des SUP-Boards sollten Sie auch auf einen derart hohen maximalen Druck setzen. Dies hängt damit zusammen, dass derartige Boards auch mit solchen mithalten können, welche nicht aufgeblasen werden. Die herkömmlichen Boards überzeugen natürlich in puncto Schwimmfähigkeit. Um jedoch eine gute Alternative zu den aufblasbaren Boards zu schaffen, benötigen diese auch einen entsprechend hohen Druck, um gut funktionieren zu können.

Beachten Sie jedoch unbedingt die Angaben des Herstellers zu dem SUP-Board. Je nachdem, welcher Druck dort angegeben ist, sollte auch die Pumpe dementsprechend dazu angepasst werden.

Die Maße und das Gewicht

Die Maße und das Gewicht nehmen in den meisten Fällen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Qualität des Produkts. Wer jedoch reist und ohnehin schon viel Gepäck mitnehmen muss, sollte darauf achten, dass ausreichend Platz für die Pumpe vorhanden ist. Sowohl die Maße als auch das Gewicht unterscheiden sich stark von Modell zu Modell, sodass es hier ratsam ist, gesondert zu prüfen, ob der jeweilige Artikel für einen geeignet ist.

Die Eignung für andere Modelle

Eine SUP-Pumpe eignet sich im Regelfall nicht nur für SUP-Boards, sondern auch für Kites und Boote. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei welchen dies ausgeschlossen wird.

Etwaige Zusätze

Zu den etwaigen Zusätzen zählt bei den automatischen Modellen insbesondere eine ebenfalls automatische Abschaltung. Eine derartige Abschaltung ist in jedem Fall sehr zu empfehlen, da man selber nur schlecht einen Blick darauf hat, wann der maximale Druck in dem Board erreicht ist. Insofern ist es ratsam, auf eine automatische Abschaltung zu setzen, sodass die Pumpe das Aufblasen unterlässt, wenn der maximale Druck erreicht ist. So läuft man keine Gefahr, dass das Board Schaden nehmen wird. Daneben sollte die Pumpe am besten auch über ein Druckbarometer verfügen.

Des Weiteren sollte eine SUP-Pumpe auch über einen Mechanismus verfügen, welcher nicht nur das Aufpumpen sicherstellt, sondern sich ebenso für das Abpumpen eignet. Damit Sie das Board nämlich wieder leicht transportieren und lagern können, sollte die Luft nach Gebrauch wieder entzogen werden. In einem Notfall lässt sich dies auch durch das Öffnen des Ventils und starkes Drücken erreichen. Letztlich ist diese Methode jedoch sehr langwierig und mit einigem körperlichen Krafteinsatz verbunden. Daher empfehlen wir Ihnen, auf einen derartigen Zusatz Acht zu geben.

Außerdem ist auch eine inkludierte Aufbewahrungstasche sehr hilfreich, damit die Pumpe gut transportiert werden kann und dabei nicht beschädigt wird.

FAQ- Häufig gestellte Fragen und Antworten

Was heißt SUP?

SUP steht für Stand-up-Paddling, was wiederum eine Sportart bezeichnet, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit erfahren hat.

Was sind iSUP-Boards?

Bei den sogenannten iSUP-Boards handelt es sich um Boards für das Stand-up-Paddling, welche jedoch vor Gebrauch aufgeblasen werden müssen. Sie sind seit vielen Jahren bei einigen Sportlern sehr beliebt, da sich ihr Transport auf Grund der geringen Größe sehr leicht vollziehen lässt und auch die Lagerung mit den platzsparenden Modellen sehr viel leichter erfolgen kann.

Braucht man für jedes SUP eine SUP-Pumpe?

Eine SUP-Pumpe wird lediglich für solche SUP-Boards benötigt, welche auch tatsächlich aufgeblasen werden müssen und nicht, ähnlich wie ein Surfbrett, starr und unveränderlich in ihrer Form sind.

Welche verschiedenen Typen von SUP-Pumpen gibt es?

Grob gehalten lassen sich zwei verschiedene Modelle von SUP-Pumpen herausfiltern. Zum einen gibt es die elektrischen Pumpen und zum anderen manuelle Modelle. Die etwaigen Vor- und Nachteile haben wir für Sie übersichtlich im Rahmen der Kaufberatung zusammengestellt.